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Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

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Die innerbetrieblichen Ansprechpartner

Besonders in größeren Unternehmen gibt es speziell eingerichtete Stellen, die sich um alle Fragen rund um das Thema Behinderung und Arbeitsplatz kümmern. Einige Stellen müssen vom Arbeitgeber unter bestimmten Voraussetzungen nach den gesetzlichen Vorschriften des SGB IX eingerichtet werden.

So muss in Betrieben, in denen mehr als fünf schwerbehinderte Arbeitnehmer länger als sechs Monate beschäftigt sind, eine Schwerbehindertenvertretung als spezielle Unterstützungsstelle für schwerbehinderte und gleichgestellte behinderte Arbeitnehmer eingerichtet werden (SGB IX § 94).

Zu den betrieblichen Interessenvertretern gehören:

 

Jeder dieser Interessenvertreter ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Angelegenheiten von schwerbehinderten Kollegen zu vertreten. Hierbei haben sie besonders darüber zu wachen, dass der Arbeitgeber seine Verpflichtungen erfüllt.

Das Integrationsteam

Die betrieblichen Interessenvertreter können als Integrationsteam zusammenarbeiten und gemeinsam die Eingliederung von behinderten Mitarbeitern fördern und überwachen. Eine der wesentlichen Aufgaben des Teams besteht darin, die betrieblichen Möglichkeiten für eine behinderungsgerechte Beschäftigung der schwerbehinderten und gleichgestellten Arbeitnehmer zu prüfen und alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Aber auch im Bereich der Prävention, wie beispielsweise dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement sind sie maßgeblich beteiligt.

Auch der Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit können an der Arbeit des Integrationsteams beteiligt werden.

Gibt es im Betrieb keine der oben beschriebenen Ansprechpartner, kann sich der behinderte Arbeitnehmer jederzeit an eine der außerbetrieblichen Stellen wenden.


(me)

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