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Mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche

Das Land Nordrhein-Westfalen stockt die Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene" um weitere 50 Plätze auf. Damit stehen in Nordrhein-Westfalen jetzt jährlich 150 besonders geförderte Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung.

Die "Aktion 100" richtet sich an behinderte Jugendliche und junge Erwachsene, die im ersten Anlauf keine Lehrstelle gefunden haben. Die praktische Ausbildung findet überwiegend in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes statt. Damit sollen eine wirtschaftsnahe Ausbildung gewährleistet und Kontakte zu eventuellen späteren Arbeitgebern ermöglicht werden. Berufsbildungswerke und Berufsförderungswerke unterstützen die Auszubildenden durch Förderunterricht und sozialpädagogische Betreuung. Außerdem kümmern sie sich um den Übergang in Beschäftigung und beraten die Praxisbetriebe bei Fragen zur behindertengerechten Ausbildung. Die Bildungsträger schließen mit den Auszubildenden auch den Ausbildungsvertrag ab und stellen ihnen einen Coach zur Seite.

Mit der Aufstockung auf 150 Plätze wurde jetzt eine flächendeckende Umsetzung des Konzepts in allen Berufsbildungswerken und Berufsförderungswerken in Nordrhein-Westfalen erreicht. Das Arbeitsministerium stellt für die Aktion 100 im laufenden Ausbildungsjahr insgesamt 2,3 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung, die durch Mittel der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ergänzt werden.

Interessierte Jugendliche können sich ab sofort bei den Reha-Teams der nordrhein-westfälischen Agenturen für Arbeit für einen der Ausbildungsplätze bewerben. Die Ausbildungen starten mit Jahresbeginn 2011, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich.

 

 
 

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