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Job 4000: Neues Programm zur beruflichen Integration

Mit dem Programm "Job 4000" will die Bundesregierung mehr Arbeits- und Ausbildungsplätzen für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen, schwerbehinderte Jugendliche und Schulabgänger schaffen. Außerdem sollen schwerbehinderte Jugendliche beim Übergang von der Schule auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zielgerichtet unterstützt werden. Dafür stehen insgesamt über 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Definiertes Ziel ist zum Beispiel die Schaffung von mehr als 1.000 neuen Arbeitsplätzen. Arbeitgeber können eine arbeitsplatzbezogene Förderung von bis zu fünf Jahren erhalten, die einzelne Förderung ist auf 36.000 Euro begrenzt.

Auch für schwerbehinderte Jugendliche sollen mindestens 500 neue betriebliche Ausbildungspätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt entstehen. Arbeitgeber erhalten pro Ausbildungsplatz eine Prämie von bis zu 3.000 Euro zu Beginn der Ausbildung und bis zu 5.000 Euro nach Abschluss der Ausbildung und gleichzeitiger Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis.

Darüber hinaus erhofft sich die Bundesregierung, mit Hilfe der Integrationsfachdienste weitere 2.500 schwerbehinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt integrieren zu können. Die Fachdienste erhalten bis zu 250 Euro monatlich für jeden Unterstützungfall.

"Job 4000" beginnt am 1. Januar 2007. Die Richtlinien zum Programm wurden im Bundesanzeiger 145 vom 04.08.2006 veröffentlicht.

 
 

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